Schriftarten für Tattoos
Bei Tattoos denkt man zuerst an die großen Bilder auf der Haut. Beim zweiten Blick, wird einem bewusst, wie stark Zeichen aus fremden Schriften und Worte bei vielen Tattoos wirken. So zeigt die Schauspielerin Angelina Jolie viel Schrift. Sie ließ sich einen Vers in der ältesten Sprache der Menschheit, in Sanskrit in ihre Haut tätowieren und die Geburtskoordinaten ihrer Kinder in die Schulter stechen. So haben auch Zahlen oder japanische Zeichen als Tattoo eine besondere Magie. In welchen Schriftarten stellt man nun Zahlen, Zeichen und Sätze am besten dar?
Einzelbuchstaben können zum Beispiel mit der Edwardian Script in Szene gesetzt werden. Diese gehört bereits zu den Schriftarten, die in Word zur Verfügung stehen. Insbesondere die Anfangsbuchstaben eignen sich für die Darstellung von wichtigen Initialen. Das hat Tradition, auch in der Bibel und bei Märchen werden die Kapitelanfänge mit dekorativen Lettern hervorgehoben. Es ist ein großer Reiz bei Tattoos mit diesen Effekten zu arbeiten. Eine neuere Schriftart dieser Art ist "Mutlu", hier schlingen sich als Ornamente feine Kreise um die Buchstaben. Einen feinen historischen Touch gibt eine der ältesten Schriftarten, die Sütterlin Schrift.
In eine strengere Richtung gehen die mittelalterlichen gebrochenen Schriften, wie Gotik und Fraktur. Sie geben dem Tattoo wenn gewünscht einen martialischen Touch, insbesondere wenn dann ausschließlich Großbuchstaben gewählt werden.
Man kann mit Schriften jede gewünscht Zeitreise machen. So zum Beispiel kann man auch gezielt eine Art Deco Schrift auswählen oder sich unter Retro Schriftarten umsehen und sich in die sechziger Jahre bewegen. Alle genannten Schriftarten zeigen Charakter und sind sehr dekorativ.